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Die RKU (Regionalkonferenz Umwelt)-Gemeinden Adligenswil, Ebikon,
Emmen, Horw, Kriens, Luzern, Meggen und Udligenswil beteiligen sich
an der Kampagne "Natur im Siedlungsraum".
Biologische Vielfalt im Siedlungsraum
Biodiversität im Garten zu fördern, ist nicht schwierig.
Besonders für Igel, Blindschleichen und andere Kleintiere lassen
sich mit einfachen Mitteln und etwas Kreativität zahlreiche
Unterschlupf-Möglichkeiten schaffen. Ausgesprochen vielfältig
sind Pionier- und Trockenstandorte im Garten. Sie beherbergen zahlreiche
farbenprächtige Pflanzen und teils hoch spezialisierte Tierarten.
Eine Wildhecke ist - bei richtigem Schnitt - ein Eldorado für
Vögel, Schmetterlinge und andere Wildtiere, bietet aber auch
Beeren und Sirup für uns Menschen. Nutzen Sie die Kursangebote
und gewinnen Sie Ideen für Ihren eigenen Garten.
Im Rahmen der Kampagne bieten die genannten RKU-Gemeinden folgende Angebote:
Veranstaltungen 2010
Anmeldung und Informationen beim öko-forum, Tel. 041 412 32
32.
- Vielfältiges Tier-Paradies Garten - Kurs zu Kleinstrukturen
im Garten
Donnerstag, 29. April 2010, 18-20 Uhr
Treffpunkt: Dorfplatz, Kriens (vbl-Busse 1, 15, 16 bis Haltestelle
Linde-Pilatus)
Kleinstrukturen bringen Leben in ihren Garten. Im Kurs erfahren
Sie, welche Kleinstrukturen Igel, Blindschleiche und andere Kleintiere
als Unterschlupf in einem Garten suchen und welche Kleinstrukturen
Vögel, Schmetterlinge und Marienkäfer anlocken. Dazu
gibt es viele praktische Tipps zur Anlage und Pflege von Kleinstrukturen
im Garten.
Anmeldung bis 23. April 2010 im öko-forum.
Leitung: Eugen Wechsler, Primarlehrer, Gettnau
- Vielfältige Pioniere - Kurs zu Pionier- und Trockenstandorten
im Garten
Mittwoch, 30. Juni 2010, 18-21 Uhr
Treffpunkt: RomeroHaus Luzern (vbl-Bus 6, 8, 14, 25, 26 bis
Haltestelle Brüelstrasse)
Wer ein Haus neu baut, hat in der Regel eine Baustelle im Garten.
Die dabei entstehenden Pionierstandorte werden nach Abschluss
der Bauarbeiten durch dauerhafte Lebensräume wie einen gepflästerten
Gartensitzplatz, einen Spiel- oder Zierrasen oder einen Gemüsegarten
ersetzt. Für viele, teils seltene Pflanzen und Tiere, aber
auch für manch ein Kind wäre es viel spannender, die
natürliche Dynamik vom Rohboden zur lückig bewachsenen
Blumenwiese zu verfolgen. Auch werden oft nährstoffarme,
Wasser durchlässige Böden, beispielsweise in Böschungen,
aufwändig humusiert und bewässert. Dabei bietet auch
ein magerer, trockener Standort bei geeigneter Bepflanzung einen
schönen Blickfang im Garten. Im Kurs zeigen wir einige Beispiele
von Trocken- und Pionierstandorten und erklären Ihnen, wie
diese in einem Garten angelegt und gepflegt werden.
Anmeldung bis 25. Juni 2010 im öko-forum.
Leitung: Christoph Winistörfer, Naturgärten Wildgärten,
Malters
- Vielfältiger Lebensraum Hecke - Schneiden von Wildsträuchern
und Wildhecken
Samstag, 23. Oktober 2010, 9-12 Uhr
Ort: Allmend, Luzern/Kriens
Damit Wildsträucher und Bäume im Garten zu einer ökologischen
und gestalterischen Bereicherung werden, braucht es nicht nur
den richtigen Standort und ausreichende Platzverhältnisse,
sondern auch eine regelmässige, fachgerechte Pflege. Im Kurs
wird praxisnah gezeigt, wie sich unterschiedliche Schnittmethoden
auf Wuchsform, Blüten und Früchte und auf die Tierwelt
auswirken. Auch gibt es Tipps zur sinnvollen Verwendung des anfallenden
Schnittguts?
Anmeldung bis 15. Oktober 2010 im öko-forum.
Leitung: Christoph Winistörfer, Naturgärten Wildgärten,
Malters
Weitere Informationen finden Sie im aktuellen öko-forum-Programm.
Weitere Informationen und Anmeldungen öko-forum, Sebastian Meyer,
Bourbaki Panorama Luzern, Löwenplatz 11, 6004 Luzern, Tel. 041 412 32 32,
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