| | Lebensraum Natursteinmauer
in Gefahr
Hirschzunge (Phyllitis scolopendrium) und Zymbelkraut (Cymbalaria
muralis) © Foto Thomas Meienberg
Ökologisch wertvolle Natur- und Trockensteinmauern werden heute leider
immer seltener. Durch Abriss, flächenhaftes Verputzen oder Verblenden mit
Beton, intensive Reinigungsarbeiten oder Versiegelung des Mauerfusses verschwindet
das für Mauerbewohner überlebensnotwendige Angebot an vielfältigen
Kleinstrukturen. Ohne offene Fugen, Mauerlöcher und -nischen, kleine
Unebenheiten und Risse haben Mauerraute, Zymbelkraut, Mauereidechse, Steinhummel
und viele andere Kleintiere keine Chance mehr. Die höheren Kosten
im Vergleich zu herkömmlichen Betonmauern und die Tatsache, dass der früher
vielfach verwendete Luzerner Sandstein heute nicht mehr abgebaut wird, verschärfen
die Situation für den Lebensraum Natursteinmauer noch. Fotos mit
Beschreibung und ökologischer Bewertung verschiedener Mauerstrukturen finden
Sie hier.
Weitere Informationen: Wertvolle
Tipps rund um Natursteinmauern Luzerner
Natursteinbörse Eidechsen in Luzern
Spielerisches: "Luzern grünt"
Mauer-Memory "Luzern grünt"
Eidechsen-Puzzle Kontaktadresse: öko-forum
"Luzern grünt" Sebastian Meyer
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