| | Nischenprodukte"Luzern
grünt" fördert lebendige Kleinstrukturen - Sie können
davon profitieren! 
© Foto Sebastian Meyer
Schon für wenig
Geld lassen sich für Igel, Zaunkönig und Marienkäfer geeignete
Nischen im Siedlungsraum schaffen. Denn Siedlungen haben ein nicht zu unterschätzendes
Naturpotenzial. Fast jede Ecke im Garten kann zu einem attraktiven Mosaik vielfältiger,
kleiner Lebensräume werden. Lesen Sie das Kleinstrukturen-Merkblatt
"Nischenprodukte" (pdf- Datei 507KB)  Möglichkeiten
für Kleinstrukturen im Garten Entlang
der Nutzungsgrenzen unserer Gärten, zwischen Rasen und Gebüsch, entlang
von Zäunen, bewachsenen Mauern und Wegen lässt sich ein Netzwerk wertvoller
Kleinlebensräume schaffen. Die Auswahl ist gross. Bestimmt finden Sie auch
in Ihrem Garten Möglichkeiten. - Bunt blühende Krautsäume
und Wildblumeninseln werten Gärten optisch und ökologisch auf und haben
als Rückzugsgebiete für Marienkäfer, Aurorafalter und Blindschleichen
grosse Bedeutung.
- Brennnesselblätter sind für viele
Schmetterlingsraupen wie Admiral, Kleinem Fuchs und Landkärtchen unverzichtbar.
- Wegwarte, Natternkopf und Königskerze gedeihen prächtig
an Wegrändern, zwischen Pflastersteinen oder auf natürlichen Wegbelägen
wie Kies oder Mergel.
- Zwischen Salat- und Gemüsepflanzen
kann mit etwas Toleranz und bei verringerter Düngung Platz für selten
gewordene Ackerwildkräuter wie Klatschmohn, Acker-Stiefmütterchen und
Kornblume geschaffen werden.
- Aus dem reichen Fundus unserer
einheimischen Flora können attraktive Wildstaudenrabatten mit verschiedenen
alten Heil-, Arznei- und Gewürzpflanzen gestaltet werden.
- Am
Rand von Hecken platzierte Laub- und Asthaufen bieten willkommene Unterschlupfmöglichkeiten
für Igel, Zaunkönig und Feuersalamander.
- Eine aus
Natursteinen errichtete Trockensteinmauer, aber auch locker aufgeschichtete Steinhaufen
oder Ziegelbeigen bieten Verstecke, Sonnen- und Nahrungsplätze für Mauerbienen,
Mauereidechsen und Hermelin. An schattigen Orten gedeiht bald eine reiche Moosflora.
- Vernässte Stellen im Garten können aufwändig trockengelegt
oder aber mit Blutweiderich, Spierstaude & Co. bepflanzt und als attraktiver
Lebensraum für Hüpferling, Azurjungfer und Bergmolch ausgestaltet werden.
Die Liste liesse sich noch fast beliebig fortsetzen: Holzbeigen,
Felsanschnitte an Böschungen, brachliegende Sandhaufen, bewachsene Natursteintreppen,
Weidenzäune und -häuser, Kopfweiden, Kletterpflanzen an Zäunen
und Fassaden, Baumhöhlen, Komposthaufen, Nisthilfen für Wildbienen ...
Tag der Artenvielfalt: Am 9./10. Juni
2006 wurde erstmals in der Stadt Luzern ein "Tag
der Artenvielfalt" durchgeführt, um die Bevölkerung auf die
vielfältige Tier- und Pflanzenwelt aufmerksam zu machen. Anmeldung
und Beratung Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann rufen Sie uns an oder
schreiben eine E-Mail und vereinbaren Sie mit uns einen Beratungstermin vor Ort.
- öko-forum, "Luzern grünt", Sebastian Meyer, Bourbaki Panorama
Luzern, Löwenplatz 11, 6004 Luzern, Tel. 041 412 32 32, Fax 041 412 32 34,
E-Mail: E-Mail: luzerngruent[at]oeko-forum.ch
- Stadt Luzern, Umweltschutz, Stefan Herfort, Sälistrasse
24, 6002 Luzern, Tel. 041 208 83 29, E-Mail: stefan.herfort@stadtluzern.ch
Das Beratungs- und Unterstützungsangebot gilt nur für Stadtluzerner/innen.
Wir danken für Ihr Verständnis. Links zum Thema:
Kleinstrukturen-Merkblätter
des Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz Pro
Igel Schweiz Igelzentrum Zürich
Kontaktadresse: öko-forum "Luzern
grünt" Sebastian Meyer Bourbaki
Panorama Luzern Löwenplatz 11 6004 Luzern Der Beratungsraum
des öko-forum ist via Stadtbibliothek zugänglich. Unsere
Öffnungszeiten: Montag: 13.30 18 Uhr Dienstag bis Freitag:
10 18 Uhr (durchgehend) Samstag: 10 14 Uhr So erreichen
Sie uns: Tel.: 041 412 32 32 Fax: 041 412 32 34 E-Mail: luzerngruent[at]oeko-forum.ch
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